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Montag, 25. Mai 2009 „Wir leiden nicht an den Dingen, sondern an den Vorstellungen von den Dingen.“ Wir machen uns Bilder und Vorurteile von anderen Menschen. Diese Bilder beeinflussen unser Denken und Verhalten. Wenn wir aus irgendwelchen Gründen ein schlechten Bild vom Du gewonnen haben, dann spürt das der andere, auch wenn wir es „geheim“ halten. Es liegt an uns, dieses „Falsche“ von Zeit zu Zeit zu korrigieren, d.h. wieder mit neuen positiven Bildern heranzugehen um neue bessere Erfahrungen zu machen. Goethe sagt: „Die Tür zum Du geht nach innen auf.“ Eigentlich bestehen gute gesunde, d.h. nährende und stär- kende Beziehungen aus der BEREITSCHAFT, immer wieder vier Bilder zu bearbeiten: mein Bild von mir; dein Bild von dir; mein Bild von dir; dein Bild von mir. Alles andere, also festge- schraubte Meinungen, schaffen Probleme. Denn der Mensch ist in ständiger Veränderung, wir Lernen aus Erfahrungen. Darum sind „Eh klar“ und „Ich weiß, wie du bist“ immer von Gestern. Aber wir sind nicht immer bereit, unseren Selbstschutz und Vorurteile aufzugeben. Kontakt bedeutet, sich berühren zu lassen. Dann ist immer auch Verletzungsrisiko. „To strike“ bedeutet Streicheln und Schlagen. Es liegt an der Art und Weise des Herangehens. Mag. Norbert Krennmair | www. norbert-krennmair.at |
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